Boulogne 2008: Basse Ville

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Von der Ville Fortifiée gehts weiter in Richtung Meer, entlang der Grande Rue durch die Basse Ville. Hier dominiert ein Stadtbild irgendwo zwischen Barock, Jugendstil und Französischer Nachkriegsmoderne, sowie eine lebhafte Innenstadt mit Fußgängerzone. Insgesamt sind hier aber weniger Cafés zu finden (okay, gibts hier auch, aber nicht so schön wie in der Festung), stattdessen sind hier einfach jede Menge Geschäfte und Boutiquen.

Viel mehr ist hierzu dann auch leider nicht mehr zu erwähnen... Ach so, doch! Ägypten!

Boulogne war scheinbar vor einiger Zeit Wohnstätte betuchter Bürger, und da gerade ein Hafen vorhanden war, bot es sich an, von dort nach Ägypten zu fahren und Steine mitzubringen. Wenn gerade keine geeigneten Steine da waren, dann taten es auch andere Kunstgegenstände, und so kam es, dass Boulogne sich insgesamt dem Land am Nil verschrieben hat. Heute sind die Kunstschätze größtenteils im Schlossmuseum zu sehen, aber das Fieber für Ägypten lebt weiter: Überall stehen Obeliske oder Rekonstruktionen von Nilbooten herum, und in den zahlreichen Souvenirläden gibts Pharaonenmasken zu kaufen. Was würde man auch anderes für eine Stadt am Ärmelkanal erwarten...


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