Saar-Spektakel 2010

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Vom 06.-08.08.2010 war in Saarbrücken wieder Saar-Spektakel. Dabei war wie immer in und um die Saar einiges an Programm. Die Eröffnung bildete am Freitag ein großes Feuerwerk. Samstags waren dann die ersten Drachenbootläufe und abends das Fackelschwimmen. Am Sonntag gabs dann schließlich die Finalläufe der Drachenboote, gefolgt von der UrPils Saar-Fari. Auf zwei Bühnen wurde das Programm von einigen Konzerten und anderen Veranstaltungen begleitet.

Contents

Panoramen

Vor dem Fackelschwimmen
Vor dem Fackelschwimmen
Blick von der Bühne am Saarkran über die Saar bis zur alten Brücke. Die Zuschauer erwarten die Fackelschwimmer.

125°:36°, 7000×2000 px

Drachenbootrennen
Drachenbootrennen
Kurz vor den Finalläufen der Drachenbootrennen.

177°:40°, 8000×1800 px

Saar-Fari
Saar-Fari
Team Gurkentruppe erreicht den Startpunkt der Saar-Fari, während die anderen Teams noch hoffen, dass ihre Konstruktionen den Stapellauf überstehen.

172°:16° 25500×2400 px

Freitag, 06.08.10

Freitags war das große Eröffnungsfeuerwerk. Los gings mit einer Feuerakrobatik-Darbietung auf einem Ponton am Saarkran, später wurde das Feuerwerk aber dann an der Musikschule gezündet, was die Menschenmassen in kurzer Zeit ordentlich umsortiert hat.

Samstag, 07.08.10

Samstags war ein Highlight das Fackelschwimmen. Das heißt, jeder bis auf den letzten kriegt eine Fackel und eben jener darf hinterherschwimmen. Hat sich aber tapfer geschlagen... Auf jeden Fall nennenswert war auch wieder die Band Soul Family, die wie jedes Jahr auf der Bühne am Saarkran gespielt hat. Die Performance live: Respekt.

Sonntag, 08.08.10

Sonntagabend war das große Finale der Drachenboote. Im Bereich Fun-Fun gingen die Resista First Dragons knapp vor der CDU Black Power und den Schlauen Stromern Energis (lässt dieser Name sich irgendwie gescheit flektieren?!?) über die Zielline. Bei Fun-Sport konnte sich D&S vor den Rapid Dragons und den Dragon Raiders behaupten.

Gegen halb acht, nachdem Team Dummschwätzer auch da war, wurde dann die Saar-Fari gestartet. Immerhin, zur Verwunderung vieler Zuschauer ist ein Schwimmkörper aus Bierkästen und Frischhaltefolie scheinbar doch dicht. Wahnsinn :-) Von den sieben Teams, die Freitags mit dem Bauen angefangen haben, konnten aber leider nur fünf starten. In diesem Lauf siegten die Freischwimmer vor den Saar-Fightern und der Nautilus, die Dummschwätzer sind tatsächlich nicht abgesoffen und wurden vierter. Der Gurkentruppe ist ob der rasanten Fahrt leider das Maskottchen über den Jordan gegangen und Bauch-oben geschwommen, allerdings erwies sich der gebrochene Ausleger dann doch als schwerwiegenderes Problem. Trotz deutlich längerer Zickzackfahrt über die Saar immerhin noch fünfter und offenbar von allen Teams die meiste Gaudi bei der Sache.

Überschattet wurden die Events leider von einem etwas missglückten Rettungseinsatz. Obwohl der Moderator für fast eine Viertelstunde medizinische Hilfe zur Bühne angefordert hat, konnte sich zunächst keiner der vom DRK und auch DLRG oder THW anwesenden Helfer oder der statistisch vorhandenen Ärzten unter den Besuchern der Sache annehmen. Repräsentation ist bei einer solchen Veranstaltung dann offenbar doch wichtiger als Menschen zu helfen. Sehr schade.

Zitate

Zum Abschluss noch zwei Zitate, die man an der Veranstaltung aufschnappen konnte.

Zunächst die Dame mittleren Alters, die beim Betrachten des Werbeslogans "Machs dir selbst" auf einem Werbebanner ihrer Freundin gegenüber bekräftigte "Machs dir selbst. - Nää, das hann isch die letschte drei-äähalb Johr gemach. Dohmit is jetz endlisch Schluss." An dieser Stelle meinen aufrichtigsten Glückwunsch, wenn ich es aber auch eigentlich gar nicht so detailliert wissen wollte. Aber danke für die Info.

Schließlich dann die deutlich jüngere Dame, die sehr erbost über eine dritte Person ihrer Freundin die Erkenntnis des Tages näherbrachte: "Boah echt, vorwärts gucken und rückwärts laufen geht einfach net." Dem muss ich aber leider widersprechen, ich habe es zwischenzeitlich ausprobiert. Klappt sehr wohl, allerdings rennt man gegen alle möglichen Gegenstände und Leute und läuft Gefahr, in die Saar zu fallen. Ansonsten aber ganz passabel.

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